Kervalt
On-Premise-KI für den Mittelstand

Ihre KI steht im eigenen Serverraum.

Kervalt stellt KI-Server bei Ihnen im Haus auf. Angebote, Verträge und technische Unterlagen werden dort verarbeitet, wo sie ohnehin liegen: in Ihrem Netzwerk. Kein Cloud-Dienst liest mit, keine Daten gehen in die USA.

Hardware zum Einkaufspreis Kauf statt Abo Aufbau bundesweit

Ihre Leute nutzen längst KI. Die Frage ist nur, wo.

Angebotstexte, Reklamationen, Vertragsentwürfe, Übersetzungen: Vieles davon läuft heute schon durch ein Chatfenster im Browser, meist unbemerkt und mit dem privaten Konto. Ein Verbot schiebt das Problem nur tiefer in den Schatten. Der Ausweg ist nicht weniger KI, sondern eine, die dem Betrieb gehört.

  • Kalkulationen und Kundendaten bleiben im Haus, auch wenn jemand unbedacht kopiert.
  • Kein Vertrag mit einem US-Anbieter, der die Bedingungen im Halbjahrestakt ändert.
  • Ein System, das Sie kontrollieren, protokollieren und im Zweifel abschalten können.
Wofür der Server im Alltag gebraucht wird

Meistens ist es die Suche im eigenen Wissen.

Wer sich einen eigenen Server anschafft, will selten einen Chatbot. Gefragt ist der Zugriff auf die eigenen Unterlagen: Handbücher, Verträge, Protokolle, Angebote aus zehn Jahren. Das System liest sie und antwortet mit Fundstelle, damit sich die Antwort nachprüfen lässt.

Fragen an die eigenen Dokumente

Das System liest Ihren gesamten Bestand und antwortet mit Angabe der Quelle. Wer nachschlagen will, springt direkt in das Dokument und sieht die Stelle, auf die sich die Antwort stützt.

Entwürfe für Schriftverkehr

Der Entwurf entsteht aus Ihren eigenen Vorlagen und in Ihrem Ton, nicht aus dem Durchschnitt des Internets. Was danach hinausgeht, entscheidet weiterhin ein Mensch.

Wiederkehrende Handgriffe

Eingangsrechnungen erfassen, Mails vorsortieren, Daten zwischen zwei Systemen übergeben. Hier rechnet sich die Anschaffung am ehesten, weil die Arbeit jede Woche wiederkommt.

Übersetzen und Zusammenfassen

Technische Texte in mehreren Sprachen, lange Protokolle auf eine Seite. Auch dann, wenn im Dokument Preise, Namen und Konstruktionsdetails stehen.

Drei Branchen, drei verschiedene Gründe

Warum der Server bei Ihnen stehen sollte.

Das Gerät ist in allen Fällen dasselbe. Der Anlass, es anzuschaffen, ist es nicht: Im Maschinenbau geht es um Know-how, in der Kanzlei um Berufsrecht, in der Praxis um eine besonders geschützte Datenkategorie.

Die Größen

Vier Stufen, von der Abteilung bis zum Rack.

Wie groß die Maschine sein muss, ergibt sich aus zwei Fragen: Wie viele Leute arbeiten gleichzeitig damit, und wie gut müssen die Antworten sein. Der Grafikspeicher entscheidet, welche Modellgröße überhaupt läuft; die Zahl der Karten entscheidet, wie viele Anfragen parallel bedient werden.

Richtwerte, Stand September 2026. Hardware und Preise ändern sich derzeit schnell.
StufeGrafikkartenGrafikspeicherModellklasseGedacht für
Kompakt 1 × RTX 509032 GB7–14 B Eine Abteilung oder ein kleines Team, das den Einstieg sucht.
Professional 1 × RTX PRO 6000 Blackwell96 GBbis 40–70 B Der Regelfall im Mittelstand. Deutlich bessere Antworten bei überschaubarem Sprung im Preis.
Enterprise 2 × RTX PRO 6000192 GB70 B und größer Viele gleichzeitige Nutzer oder mehrere Modelle nebeneinander, mit Reserve bei Kartenausfall.
Enterprise HA 4–8 × RTX PRO 6000384–768 GBmehrere parallel Rackbetrieb mit Redundanz und vereinbarter Reaktionszeit.

Die Angabe „B“ steht für Milliarden Parameter und ist ein grobes Maß für die Leistungsfähigkeit eines Sprachmodells.

Auf die Maschine schlagen wir nichts drauf.

Was eine Grafikkarte kostet, können Sie selbst nachsehen. Deshalb versuchen wir gar nicht erst, daran zu verdienen: Die Hardware bekommen Sie zum Einkaufspreis, den Beleg des Lieferanten legen wir bei. Bezahlt wird die Arbeit.

Was Sie kaufen

  • Server, Grafikkarten, Speicher, Netzteil zum Einkaufspreis
  • Eine Handlingpauschale für Beschaffung, Aufbau und Transport
  • Das Gerät gehört danach Ihnen, ohne Laufzeit und ohne Rückgabe

Was Sie bezahlen

  • Einrichtung und Integration zum Festpreis: zwei Tage Grundeinrichtung, mehr bei mehreren Karten, Dokumentenanbindung und Schnittstellen
  • Wartung per Fernzugriff, monatlich und kündbar
  • Keine Kosten pro Anfrage, kein Preis pro Nutzer
  • Anfahrt nach Entfernung. Reisekosten sind bei Zuschüssen fast überall ausgeschlossen, deshalb weisen wir sie getrennt aus

Die Förderlandschaft ist 2026 dünn geworden.

Von den sechzehn Landesprogrammen ist derzeit wenig nutzbar; die Einzelheiten stehen weiter unten. Und was übrig ist, zahlt so gut wie nie das Blech: Zuschussprogramme fördern Leistungen externer Anbieter, also Installation, Einrichtung, individuelle Anpassung und technische Dokumentation. Die Server-Hardware fällt fast überall heraus. Zu unserem Modell passt das gut, weil Sie die Maschine ohnehin zum Einkaufspreis bekommen und nur die Arbeit bezahlen.

Bundesweit
Der KfW-Förderkredit Digitalisierung steht überall offen, ausdrücklich auch Freiberuflern. Das ist ein zinsgünstiger Kredit, kein Zuschuss.
Für Beratung
Die BAFA-Beratungsförderung bezuschusst Beratungsleistungen, nicht die Umsetzung. Die Richtlinie gilt bis Ende 2026.
Die Zuschüsse
kommen von den Ländern, und dort ist 2026 wenig offen. Wir haben am 8. September alle sechzehn Programme durchgesehen: fünf sind beendet, vier nur eingeschränkt nutzbar, für vier ließ sich keines belegen. Bleiben drei, in denen sich die Rechnung lohnt. Welches Ihres ist, zeigt der Konfigurator.
Beispiel Bayern
der Digitalbonus fördert bis 50 %, Standard bis 7.500 €, Plus bis 30.000 €. Hardware ausgenommen, freie Berufe und Praxen nicht antragsberechtigt, Untergrenze 4.000 € förderfähige Ausgaben.
Überall gleich
erst der Bewilligungsbescheid, dann die Beauftragung. Wer vorher bestellt, verliert den Anspruch.

Was davon bei Ihrer Konfiguration übrig bleibt, rechnet der Konfigurator aus. Den Antrag stellt Ihr Unternehmen selbst, in Bayern etwa über das ELSTER-Unternehmenskonto; Dienstleister dürfen das dort ausdrücklich nicht übernehmen. Wir liefern die Unterlagen dafür: ein aufgeschlüsseltes Angebot und die Projektbeschreibung.

Stand September 2026. Förderungen sind freiwillige Leistungen ohne Rechtsanspruch, ändern sich laufend und unterscheiden sich je Bundesland. Verbindlich ist allein die Auskunft der zuständigen Bewilligungsstelle. Wir leisten keine Förder-, Rechts- oder Steuerberatung.

Von der ersten Anfrage bis zum laufenden Betrieb.

Vier Schritte, von denen der erste nichts kostet und der zweite die eigentliche Entscheidung ist.

01

Erstgespräch

Eine halbe Stunde, kostenlos. Wir sehen uns an, wo im Betrieb überhaupt etwas zu holen ist.

02

Auslegung

Nutzerzahl, Qualitätsanspruch und Dokumentenmenge ergeben die passende Stufe und ein Festpreisangebot.

03

Aufbau

Maschine aufstellen, Modelle einrichten, Ihre Dokumente anbinden, Team einweisen. Zwei Tage Grundeinrichtung, mit Anbindung und Schulung entsprechend mehr.

04

Betrieb

Überwachung, Updates und Support per Fernzugriff. Sie behalten den Schlüssel zum Zugang.

Zur Person.

Hinter Kervalt steht Patrik Kaiser. Ich komme aus der Inbetriebnahme im Maschinenbau und kenne die Seite, auf der die Anlage am Ende laufen muss. Wer hier anfragt, hat es mit der Person zu tun, die den Server auch aufstellt.

Der Sitz ist Traunstein, aufgebaut wird bundesweit. Zum Aufstellen und Einweisen komme ich zu Ihnen, danach läuft die Betreuung über die Fernwartung. Größere Häuser mit eigener IT-Abteilung sind ausdrücklich willkommen: Dann übernehmen wir den Aufbau und Ihre Leute den Betrieb.

Häufige Fragen

Was Betriebe vorher wissen wollen.

Was kostet ein eigener KI-Server?

Die Spanne ist groß, weil sie an der Grafikkarte hängt. Eine kompakte Maschine für ein kleines Team liegt im niedrigen fünfstelligen Bereich, eine Maschine für den gesamten Betrieb deutlich darüber. Die Hardware reichen wir zum Einkaufspreis weiter, bezahlt werden Einrichtung und Wartung. Weil die GPU-Preise derzeit stark schwanken, halten wir Angebote nur 14 Tage gültig.

Welche Voraussetzungen muss unser Betrieb erfüllen?

Ein abschließbarer Raum mit Netzwerkanschluss, eine ausreichend abgesicherte Steckdose und etwas Kühlung. Ein Serverschrank ist praktisch, aber nicht zwingend. Für die Fernwartung brauchen wir einen abgestimmten Zugang, den Sie jederzeit sperren können.

Welche Sprachmodelle laufen auf so einem Server?

Offene Modelle, die Sie selbst herunterladen und behalten dürfen, zum Beispiel aus den Familien Llama, Qwen oder Mistral. Ausgeliefert werden sie über vLLM mit einer OpenAI-kompatiblen Schnittstelle, sodass viele vorhandene Werkzeuge ohne Umbau funktionieren. Welches Modell passt, hängt vom verfügbaren Grafikspeicher ab.

Ist damit automatisch alles DSGVO-konform?

Nein, und das sollte Ihnen niemand versprechen. Ein Server im eigenen Haus löst den größten Brocken: Es gibt keine Übermittlung in ein Drittland und keinen externen Auftragsverarbeiter für die Verarbeitung selbst. Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten, Zugriffsrechte, Löschkonzept und die Einbindung Ihres Betriebsrats bleiben Ihre Aufgabe. Wir liefern die technische Dokumentation dafür zu.

Was passiert, wenn die Hardware ausfällt?

Bei den kleineren Stufen gilt die Herstellergarantie, und der Betrieb steht so lange still wie eine defekte Grafikkarte braucht. Wer das nicht hinnehmen kann, nimmt eine Stufe mit zwei Karten oder eine Rack-Lösung mit Ersatzteilvorhaltung. Was Ihr Ausfall kostet, klären wir vorher, sonst kauft man Redundanz auf Verdacht.

Wie lange dauert die Einrichtung?

Zwei Tage sind die Grundeinrichtung. Jede weitere Karte, die Dokumentenanbindung, eine Schnittstelle zum ERP und die Schulung kommen dazu, sodass es bei einer großen Maschine bis zu zehn Arbeitstage werden. Der Konfigurator schlüsselt das für Ihre Zusammenstellung Position für Position auf. Davor liegt die Lieferzeit der Hardware, die derzeit der unsicherste Teil im Zeitplan ist.

Reden wir eine halbe Stunde darüber.

Im Erstgespräch klären wir, ob sich ein eigener Server für Sie überhaupt lohnt. Wenn nicht, sagen wir das. Ein Betrieb mit fünf Leuten und drei Dokumenten im Jahr braucht keine eigene Maschine.

Sie erreichen uns unter info@kervalt.de. Eine Rückmeldung kommt in der Regel am selben oder nächsten Werktag.

Notizen aus der Praxis

Unregelmäßig, ein paar Mal im Jahr: was sich bei lokalen Modellen getan hat, was eine Maschine derzeit kostet, was in Projekten schiefgegangen ist. Kein Newsletter im üblichen Sinn.

Die Adresse wird nur dafür verwendet und nicht weitergegeben. Abmeldung jederzeit per E-Mail, Näheres in der Datenschutzerklärung.