Fragen an die eigenen Dokumente
Das System liest Ihren gesamten Bestand und antwortet mit Angabe der Quelle. Wer nachschlagen will, springt direkt in das Dokument und sieht die Stelle, auf die sich die Antwort stützt.
Kervalt stellt KI-Server bei Ihnen im Haus auf. Angebote, Verträge und technische Unterlagen werden dort verarbeitet, wo sie ohnehin liegen: in Ihrem Netzwerk. Kein Cloud-Dienst liest mit, keine Daten gehen in die USA.
Angebotstexte, Reklamationen, Vertragsentwürfe, Übersetzungen: Vieles davon läuft heute schon durch ein Chatfenster im Browser, meist unbemerkt und mit dem privaten Konto. Ein Verbot schiebt das Problem nur tiefer in den Schatten. Der Ausweg ist nicht weniger KI, sondern eine, die dem Betrieb gehört.
Wer sich einen eigenen Server anschafft, will selten einen Chatbot. Gefragt ist der Zugriff auf die eigenen Unterlagen: Handbücher, Verträge, Protokolle, Angebote aus zehn Jahren. Das System liest sie und antwortet mit Fundstelle, damit sich die Antwort nachprüfen lässt.
Das System liest Ihren gesamten Bestand und antwortet mit Angabe der Quelle. Wer nachschlagen will, springt direkt in das Dokument und sieht die Stelle, auf die sich die Antwort stützt.
Der Entwurf entsteht aus Ihren eigenen Vorlagen und in Ihrem Ton, nicht aus dem Durchschnitt des Internets. Was danach hinausgeht, entscheidet weiterhin ein Mensch.
Eingangsrechnungen erfassen, Mails vorsortieren, Daten zwischen zwei Systemen übergeben. Hier rechnet sich die Anschaffung am ehesten, weil die Arbeit jede Woche wiederkommt.
Technische Texte in mehreren Sprachen, lange Protokolle auf eine Seite. Auch dann, wenn im Dokument Preise, Namen und Konstruktionsdetails stehen.
Das Gerät ist in allen Fällen dasselbe. Der Anlass, es anzuschaffen, ist es nicht: Im Maschinenbau geht es um Know-how, in der Kanzlei um Berufsrecht, in der Praxis um eine besonders geschützte Datenkategorie.
Konstruktionsdaten und Kalkulationen sind das Kapital des Betriebs. Sie gehören nicht in ein Eingabefeld, dessen Auswertung Sie nicht kennen.
Das Mandatsgeheimnis ist strafbewehrt, und für externe Dienstleister gelten eigene Sorgfaltspflichten. Lokale Verarbeitung nimmt die Frage aus dem Weg.
Gesundheitsdaten sind besonders geschützt. Entlastung bringt die KI trotzdem, wenn sie bei der Dokumentation hilft und die Entscheidung beim Arzt bleibt.
Wie groß die Maschine sein muss, ergibt sich aus zwei Fragen: Wie viele Leute arbeiten gleichzeitig damit, und wie gut müssen die Antworten sein. Der Grafikspeicher entscheidet, welche Modellgröße überhaupt läuft; die Zahl der Karten entscheidet, wie viele Anfragen parallel bedient werden.
| Stufe | Grafikkarten | Grafikspeicher | Modellklasse | Gedacht für |
|---|---|---|---|---|
| Kompakt | 1 × RTX 5090 | 32 GB | 7–14 B | Eine Abteilung oder ein kleines Team, das den Einstieg sucht. |
| Professional | 1 × RTX PRO 6000 Blackwell | 96 GB | bis 40–70 B | Der Regelfall im Mittelstand. Deutlich bessere Antworten bei überschaubarem Sprung im Preis. |
| Enterprise | 2 × RTX PRO 6000 | 192 GB | 70 B und größer | Viele gleichzeitige Nutzer oder mehrere Modelle nebeneinander, mit Reserve bei Kartenausfall. |
| Enterprise HA | 4–8 × RTX PRO 6000 | 384–768 GB | mehrere parallel | Rackbetrieb mit Redundanz und vereinbarter Reaktionszeit. |
Die Angabe „B“ steht für Milliarden Parameter und ist ein grobes Maß für die Leistungsfähigkeit eines Sprachmodells.
Was eine Grafikkarte kostet, können Sie selbst nachsehen. Deshalb versuchen wir gar nicht erst, daran zu verdienen: Die Hardware bekommen Sie zum Einkaufspreis, den Beleg des Lieferanten legen wir bei. Bezahlt wird die Arbeit.
Von den sechzehn Landesprogrammen ist derzeit wenig nutzbar; die Einzelheiten stehen weiter unten. Und was übrig ist, zahlt so gut wie nie das Blech: Zuschussprogramme fördern Leistungen externer Anbieter, also Installation, Einrichtung, individuelle Anpassung und technische Dokumentation. Die Server-Hardware fällt fast überall heraus. Zu unserem Modell passt das gut, weil Sie die Maschine ohnehin zum Einkaufspreis bekommen und nur die Arbeit bezahlen.
Was davon bei Ihrer Konfiguration übrig bleibt, rechnet der Konfigurator aus. Den Antrag stellt Ihr Unternehmen selbst, in Bayern etwa über das ELSTER-Unternehmenskonto; Dienstleister dürfen das dort ausdrücklich nicht übernehmen. Wir liefern die Unterlagen dafür: ein aufgeschlüsseltes Angebot und die Projektbeschreibung.
Stand September 2026. Förderungen sind freiwillige Leistungen ohne Rechtsanspruch, ändern sich laufend und unterscheiden sich je Bundesland. Verbindlich ist allein die Auskunft der zuständigen Bewilligungsstelle. Wir leisten keine Förder-, Rechts- oder Steuerberatung.
Vier Schritte, von denen der erste nichts kostet und der zweite die eigentliche Entscheidung ist.
Eine halbe Stunde, kostenlos. Wir sehen uns an, wo im Betrieb überhaupt etwas zu holen ist.
Nutzerzahl, Qualitätsanspruch und Dokumentenmenge ergeben die passende Stufe und ein Festpreisangebot.
Maschine aufstellen, Modelle einrichten, Ihre Dokumente anbinden, Team einweisen. Zwei Tage Grundeinrichtung, mit Anbindung und Schulung entsprechend mehr.
Überwachung, Updates und Support per Fernzugriff. Sie behalten den Schlüssel zum Zugang.
Hinter Kervalt steht Patrik Kaiser. Ich komme aus der Inbetriebnahme im Maschinenbau und kenne die Seite, auf der die Anlage am Ende laufen muss. Wer hier anfragt, hat es mit der Person zu tun, die den Server auch aufstellt.
Der Sitz ist Traunstein, aufgebaut wird bundesweit. Zum Aufstellen und Einweisen komme ich zu Ihnen, danach läuft die Betreuung über die Fernwartung. Größere Häuser mit eigener IT-Abteilung sind ausdrücklich willkommen: Dann übernehmen wir den Aufbau und Ihre Leute den Betrieb.
Die Spanne ist groß, weil sie an der Grafikkarte hängt. Eine kompakte Maschine für ein kleines Team liegt im niedrigen fünfstelligen Bereich, eine Maschine für den gesamten Betrieb deutlich darüber. Die Hardware reichen wir zum Einkaufspreis weiter, bezahlt werden Einrichtung und Wartung. Weil die GPU-Preise derzeit stark schwanken, halten wir Angebote nur 14 Tage gültig.
Ein abschließbarer Raum mit Netzwerkanschluss, eine ausreichend abgesicherte Steckdose und etwas Kühlung. Ein Serverschrank ist praktisch, aber nicht zwingend. Für die Fernwartung brauchen wir einen abgestimmten Zugang, den Sie jederzeit sperren können.
Offene Modelle, die Sie selbst herunterladen und behalten dürfen, zum Beispiel aus den Familien Llama, Qwen oder Mistral. Ausgeliefert werden sie über vLLM mit einer OpenAI-kompatiblen Schnittstelle, sodass viele vorhandene Werkzeuge ohne Umbau funktionieren. Welches Modell passt, hängt vom verfügbaren Grafikspeicher ab.
Nein, und das sollte Ihnen niemand versprechen. Ein Server im eigenen Haus löst den größten Brocken: Es gibt keine Übermittlung in ein Drittland und keinen externen Auftragsverarbeiter für die Verarbeitung selbst. Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten, Zugriffsrechte, Löschkonzept und die Einbindung Ihres Betriebsrats bleiben Ihre Aufgabe. Wir liefern die technische Dokumentation dafür zu.
Bei den kleineren Stufen gilt die Herstellergarantie, und der Betrieb steht so lange still wie eine defekte Grafikkarte braucht. Wer das nicht hinnehmen kann, nimmt eine Stufe mit zwei Karten oder eine Rack-Lösung mit Ersatzteilvorhaltung. Was Ihr Ausfall kostet, klären wir vorher, sonst kauft man Redundanz auf Verdacht.
Zwei Tage sind die Grundeinrichtung. Jede weitere Karte, die Dokumentenanbindung, eine Schnittstelle zum ERP und die Schulung kommen dazu, sodass es bei einer großen Maschine bis zu zehn Arbeitstage werden. Der Konfigurator schlüsselt das für Ihre Zusammenstellung Position für Position auf. Davor liegt die Lieferzeit der Hardware, die derzeit der unsicherste Teil im Zeitplan ist.
Im Erstgespräch klären wir, ob sich ein eigener Server für Sie überhaupt lohnt. Wenn nicht, sagen wir das. Ein Betrieb mit fünf Leuten und drei Dokumenten im Jahr braucht keine eigene Maschine.
Sie erreichen uns unter info@kervalt.de. Eine Rückmeldung kommt in der Regel am selben oder nächsten Werktag.
Unregelmäßig, ein paar Mal im Jahr: was sich bei lokalen Modellen getan hat, was eine Maschine derzeit kostet, was in Projekten schiefgegangen ist. Kein Newsletter im üblichen Sinn.
Die Adresse wird nur dafür verwendet und nicht weitergegeben. Abmeldung jederzeit per E-Mail, Näheres in der Datenschutzerklärung.